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| Stichwort: Globalisierungsgegner
Spätestens seit Genua sind sie in
aller Munde: die Globalisierungsgegner. Die Zahl derer, die sich so nennt wird
immer größer. Doch wer sind diese Menschen, die von der italienischen
Carabinieri brutal verprügelt wurden? Als Beispiel möchten wir euch die
Organisation Attac vorstellen. Attac ist wohl die grösste Gruppe der
Globalisierungsgegner. Mittlerweile gibt es Attac in über 26 Ländern weltweit
mit insgesamt 55.000 Mitgliedern. Gegründet wurde die Bewegung in Frankreich,
wo sie mittlerweile über 30.000 Mitglieder hat. In Deutschland ist es noch weit
hin bis zu den 30.000, aber ein Anfang ist gemacht. Mittlerweile umfasst Attac
Deutschland ca. 850 Mitglieder, darunter so prominente Personen wie Oskar
Lafontaine. Die Mitglieder sind eine bunte Mischung unser Gesellschaft, es sind
Einzelpersonen, Gewerkschaften und Umweltgruppen, die sich in diesem Netzwerk
zusammentun.. Das zentrale Thema von Attac ist die Neuregulierung der
internationalen Finanzmärkte, damit es nicht auf ewig die gan Attac
möchte verhindern, dass die Welt irgendwann nur noch von den ganz grossen
Konzernen regiert wird und nicht mehr von den gewählten Regierungen. Laut Attac
ist die Macht der Konzerne schon
heute sichtbar. So würden schon heute Regierungen mit der Drohung auf einen
anderen Standort auszuweichen, von grossen Konzernen unter Druck gesetzt. Für
Attac gilt als oberstes Gebot die Gewaltfreiheit. In Genau demonstrierten die
Attac-Anhänger friedlich und überwanden die Schutzmauer der Polizei nur
symbolisch mit riesigen Luftballons, während sich an der „Front“ die
vermummten, gewaltbereiten Demonstranten
vom „schwarzen Block“ mit der Polizei eine regelrechte Schlacht lieferten,
bei der sogar ein Globalisierungsgegner erschossen wurde. Berühmt wurde Attac
mit Aktionen, wie man sie schon lange Zeit von Greenpeace kennt, wie z.B. ein
mit einem Strassentheater vor Banken mit aufblasbarem schwarzen Koffer oder mit
einer schwimmenden Steueroase. 11.Klasse |