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Wir brauchen junge IT’s, aber bitte im Anzug! Aussteller der CeBIT 2002 sprechen von einem Erfolg wenn sie von oder über die CeBIT sprechen und das, trotz des – meiner Meinung nach- nicht unerheblichen Besucherschwundes von ca. 150.000. Aber vielleicht kann man es auch so sehen....... – zumindest wurde diese Tatsache so von einem Pressesprecher innerhalb eines Interviews interpretiert. Der da meint: es sei zwar weniger Laufpublikum an den Stand gekommen als im Jahr davor, dafür seien die Gespräche mit den Interessierten jedoch qualifizierter gewesen als sonst. Und so hat man sich dann auch als Schüler gefühlt: Beim Durchkämpfen des Messedschungels als fünftes Rad am Wagen; also vollkommen unerwünscht und dies wurde einem auch sehr deutlich gezeigt. Man war nach den Besuchen der ersten fünf Stände schon derart eingeschüchtert durch –nette- Sprüche und auf Schritt und Tritt folgenden Aufpassern, dass man die nächsten nur noch mit Unbehagen betrat. Lernen kann jedoch noch so manche Firma bei „Pro Engineer“, die uns beim Besichtigen ihrer Software kurzerhand fragten ob wir wüssten, dass es die ja nun auch für den GameBoy gäbe. Aber nicht nur das. Schon der Weg auf die CeBIT erweist sich für einen Schüler/Student als steinig. So ist der ermäßigte Schülertarif, der angesichts eines Eintrittspreises von 35 Euro wohl das einzige ist was sich ein solcher zu leisten vermag, auf den ohnehin schon überfüllten Sonntag beschränkt. Schüler die unter 15 und ohne Eltern angereist sind wird der Eintritt gänzlich verwehrt. Und all dies obwohl der Suche nach neuen Auszubildenden ganze 1 ½ Hallen gewidmet sind. Aber die sind nun mal nicht unter den „Anzugträgern“ zu finden sondern unter jenen jungen Studenten oder Schülern die sich noch nicht entschieden haben welchen Weg sie nach der Schule einschlagen wollen. Denen wird der Aufenthalt durch dieses Verhalten nicht gerade zum Vergnügen gemacht. Und so führte uns unser Weg dann auch schon nach wenigen Stunden zurück nach Hause zum PC und/oder Zeitschrift, die einem eh viel fuß-schonender die wenigen Highlights näher bringt. Alles in allem ist das Geld für einen CeBIT-Besuch viel besser in einer neue Grafikkarte oder ein neues Spiel investiert. Hauke Hagen 12. Klasse |