Die wohl
vorbildlichste Methode den Schulweg zu bestreiten ist das Fahrradfahren. Ein
fahrradfahrender Schüler ist nicht nur maximal umweltfreundlich sondern auch
sehr unabhängig und mobil gegenüber den busfahrenden Schülern. Außerdem kommt er
aufgeweckt in der Schule an und tut nebenbei etwas für seine Gesundheit. Unter
Berücksichtigung der Tatsache dass nur ein Teil der Schüler überhaupt nah genug
an der Schule wohnt um mit dem Fahrrad zu kommen, ist es erstaunlich wie viele
Zweiräder morgens auf dem Schulhof geparkt werden. Besonders die Oberstüfler
greifen, vielleicht nicht zuletzt wegen der Ersparniss des Busgeldes, zu dieser
Fortbewegungsmethode. Alles in allem ist es also eine gute und lobenswerte Idee
das Fahrrad zu nehmen. Umso erstaunlicher wie schwer den Fahrradfahrern das
Leben an unserer Schule gemacht wird. Obwohl es eigentlich von Mitschüler –und
Lehrerseite gelte Fahrradfahren zu unterstützen erlebt man in mancherlei
Hinsicht genau das Gegentei
l.
Warum das ewige Hin und Her wo man sein Rad abzustellen hat? Warum keinen
Kellerraum für Fahrräder, besonders zu Regen –und Winterzeiten? Warum verhalten
sich einige Mitschüler so unsozial gegenüber den Fahrradfahrern und schmeißen
die Räder in den Pausen absichtlich um oder demolieren sie sogar gezielt?
Es ist durchaus verständlich dass viele Schüler die
früher radgefahren sind heute den Bus nehmen, wenn ihr Fahrrad demoliert oder
sogar geklaut wurde. Es ist an der Zeit über attraktive Lösungen nachzudenken,
sodass die Räder nicht irgendwann ganz wegbleiben. Es muss möglich sein ein
hochwertiges Fahrrad vor Witterung und Demolage geschützt an der Schule
abzustellen. Und was die randalierenden Mitschüler angeht: Pausenordnungen sind
da auf Dauer keine Lösung, vielmehr sollte man versuchen die Einstellung der
Schüler gegenüber den Radfahrern versuchen zu ändern – es bringt ja keinem
wirklich etwas, das Rad eines anderen Schülers kaputt zu machen, oder??
Sebastian von Allwörden
12.Klasse