RUDIMENTE Schülerzeitung der FWS Stade

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Die KASPAR HAUSER SCHULE

Es gibt immer wieder Fragen, was denn eigentlich die Kaspar Hauser Schule sei. Der Text soll informieren und aufklären, über die neue Schule und deren zukünftige Schüler. Die Gründung der Schule geht auf eine Eltern-Lehrer-Initiative zurück.

 Im gesamten Landkreis Stade gibt es keine Schule für Kinder und Jugendliche mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen. Die Initiative nahm sich vor, eine Schule für Schüler mit geistigen und körperlichen Behinderungen, Lernschwächen und Verhaltensauffälligkeiten zu gründen. Obwohl die Planungen noch nicht sehr weit voran geschritten waren, wurde beschlossen, ein Haus in Stade-Ottenbeck in unmittelbarer Nähe zur Waldorfschule zu kaufen. Nun ging die Initiative in die Öffentlichkeit, um über die neue Schule zu informieren. Alle Beteiligten waren überrascht, wie groß die Nachfrage war. Es meldeten sich sehr viele Eltern, deren Kinder in einer „normalen“ Schule nicht beschult werden können. Auch Lehrer meldeten sich, wobei ein/e Sonderpädagoge/in darunter leider noch fehlt. Da solch ein Lehrer jedoch als Gründungslehrer dringend gebraucht wird, wurde der Schulstart auf das Schuljahr 2002/03 verschoben, denn ohne einen Gründungslehrer erhält die Kaspar Hauser Schule keine Lehrgenehmigung.

Die Schüler der Schule werden die unterschiedlichsten Behinderungen haben. Es wird kein Unterschied gemacht, ob der Schüler oder die Schülerin geistig oder körperlich behindert ist. Die Schüler werden in Kleinklassen mit maximal 12 Schülern beschult.

Zu beginn werden jeweils zwei Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet. Später soll die Schule von Klasse 1 bis 12 gehen und in der Oberstufe den Schülern eine, von ihren Möglichkeiten abhängige Berufsfähigkeit vermitteln.

 

Moritz Morgenstern

11.Klasse