RUDIMENTE Schülerzeitung der FWS Stade

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Leserbriefe

Saskia Melzow schrieb uns während ihres Schüleraustausches aus den USA folgenden Leserbrief:

Ich finde den Artikel über die Gefangenen in Cuba sehr gut. Dazu kann ich euch eine kurze Geschichte erzählen.
Unser Lehrer hat uns gefragt, was wir davon halten, ob wir es für richtig finden, die Gefangenen in Ketten zu legen. Alle aus meiner Klasse haben gesagt, dass das völlig in Ordnung ist und das diese Menschen keine Rechte hätten. Natürlich musste ich mich dann melden.
Ich habe ihnen gesagt, dass wir doch nicht mehr im Mittelalter leben und das es also keinen Grund gibt, sie in Ketten zu legen und wenn sie so gefährlich sind, dann brauch man halt nicht die Tür zu öffnen. Ich habe gesagt, dass jeder Mensch Rechte hat. Die haben mich dann alle ziemlich dumm angeguckt.
 
macht weiter so, eure Saskia Melzow
 

Marcus Jellinghaus schreibt zum Artikel Auge um Auge, Zahn um Zahn (RUDIMENTE 1/2002):

Hallo,
Dein/Euer Artikel wird in Telepolis http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12893/1.html  verlinkt. Telepolis ist eigentlich eine sehr renommierte Internet-"Zeitung".
Eueren Artikel finde ich sehr gut, Ihr habt gut recherchiert und viele Fakten hereingepackt.
Allerdings habe ich 2 Kritikpunkte;
Es steht kein "Erscheinungs-Datum dran, da ständig neue Ereignisse auftreten, wäre es gut zu wissen, wann der Artikel geschrieben wurde.
Wenn z.B. Sharon oder Arafat abgewählt werden, ist Euer Artikel eindeutig veraltet. Wenn Ihr ein Datum nennen würdet, könnte man es sofort erkennen.
Ihr hättet etwas ausgewogener berichten können, z.B. die Selbstmordattentäter nennen und verurteilen können. Dann währt Ihr auch "politisch korrekt". So kann man Euch ja in die Möllemann-Ecke schieben.

„Schorsch“ schreibt auch seine Meinung zu diesem Artikel:

Gehört Antisemitismus zu den Lehrfächern an Waldorfschulen? Oder sind die Verbrechen des Massenmörders und Kinderschänders Arafat in einem Artikel über den Nahen Osten wirklich keinerlei Erwähnung wert? Ist es keinerlei Erwähnung wert, wenn die palästinensische Kindermörderorganisation PLO mit EU-Geldern nicht nur Flughäfen, sondern, von Arafat unterzeichnet, Terroranschläge finanziert? Ist es als guter journalistischer Stil zu bezeichnen, wenn pauschal behauptet wird, Sharon gehe es darum, die Palästinenser zu Menschen zweiter Klasse zu machen, ohne diese Behauptung auch nur mit einem Argument zu belegen? Oder handelt es sich bei diesem hingeschluderten Hetzartikel womöglich gar nicht um einen redaktionellen Beitrag, sondern um einen Kommentar?
Gruß auch an Möllemann.

siehe www.schorsch.de , dann wird auch seine Ausdrucksweise klarer...

Wulff Wendelstein schreibt zum selben Thema:


Auch wenn der Zusammenhang, in den der Artikel in obigem Link gestellt wird, Unsinn ist, so muss ich den Autor doch fragen, ob er hier seine persönliche Meinung vertreten hat oder versucht hat, irgend etwas Substantielles zu dem Konflikt, seinen Ursachen und seinen heutigen Implikationen darzustellen.
Falls Letzteres, muss ich leider sagen: Setzen, sechs. Falls Ersteres, fehlt der Zusatz: Kommentar resp. persönliche Meinung des Autors. Auch Schülerzeitungen sollten Regeln einüben und einhalten, Waldorfs zumal...

 

Wollt ihr auch hier eure Meinung kundtun?? Kein Problem, schreibt uns doch einfach ne Mail.