RUDIMENTE Schülerzeitung der FWS Stade

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Am Morgen des 2.März sind wir vom Stader Bahnhof um 7:14 Uhr mit dem Wochenendticket in Richtung Berlin losgefahren. Wie das so ist wenn man mit dem WE-Ticket fährt, haben die Züge Verspätung, die Schaffner schlechte Laune und Sitzplätze gibt es sowieso nicht. Und wenn man doch einen Platz bekommt sitzt man mit betrunkenen und stinkenden Skinheads zusammen. Um 12:30 Uhr sind wir am Bahnhof Zoo in Berlin angekommen. Weiter ging es mit dem Bus nach Zehlendorf wo wir auch endlich den vereinbarten Abholtreffpunkt erreichten. Dort wurden wir auf unsere Familien aufgeteilt. Nach dem Mittagessen wurde es uns freigestellt ob wir uns ausruhen oder Berlin besichtigen wollten. Natürlich entschieden wir uns fürs Besichtigen. Um 18:45 Uhr trafen wir uns dann im Foyer der Berliner Philharmonie. Um 19 Uhr begann das Konzert. Am nächsten Morgen trafen wir uns zur Einstimmprobe um 9:30 Uhr im Kino Klein Machnow wo unser Konzert stattfinden sollte. Als um 11 Uhr das Konzert begann mussten wir mir Enttäuschen feststellen dass nur etwa 30 Besucher gekommen waren. Was wahrscheinlich daran lag, dass das Konzert erst 2 Tage zuvor angekündigt worden war.

Nach dem Konzert gab es für uns und die Gäste noch etwas zu Essen, danach ein paar lustige Gruppenfotos die Herr Meierjürgen machte.

Danach haben wir uns noch einmal für eine Zeit getrennt in der wir machen konnten was wir wollten. Um 17 Uhr ist dann unser Zug in Richtung Heimat gefahren.

Lena Kirschbaum

12.Klasse

Eindrücke von der Orchesterfahrt

 

Das Kino stand in Klein Machnow. Es war ein altes Kino, mit alten, rotbezogenen Kinosesseln, Kronleuchtern die von der Decke hingen und einer kleinen Bühne. Es war ein Kino, wie man es von früher kennt. Hier sollten wir unser Konzert geben. Frau Stahl, unsere ehemalige Klassenlehrerin, hat dies, zusammen mit Herrn Jellinek, unserem Orchesterleiter, in Wege geleitet. Mit dem Wochenendticket fuhren wir von Stade nach Berlin-Zoologischer Garten. Und von unseren Gastfamilien, bei welchen wir zu zweit untergebracht waren, wurden wir mittags in Klein Machnow abgeholt.

Wir hatten einen wunderschönen Konzertabend in der Berliner Philharmonie hinter uns und hatten sogar nachmittags noch die Chance Berlin anzusehen! Und nun war der Tag unseres Konzertes gekommen! Wir waren alle aufgeregt, denn, in einer anderen Waldorfschule zu spielen ist nun einmal ein prägendes Erlebnis!

Viele Zuschauer waren nicht da, aber mir persönlich hat das gar nichts ausgemacht. Egal wie wenig Leute zum Zuhören da waren – wenn es diesem Publikum gefallen hat und sie diese Begeisterung ausstrahlen, dann ist das für mich das schönste Geschenk.

Katharina Jellinek

12. Klasse