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Die USA und die Menschenrechte = Gegner?

Jetzt ist George W. Bush seinem Ziel, Amerika wieder Frieden und Reichtum sowie der Welt McDonalds und Burger King zu bringen ein Stückchen näher gekommen. Doch bevor die erste McDonalds-Filliale in Kabul eröffnet werden kann, müssen die von den USA abhängigen Länder dort erst einmal für Ruhe und Ordnung sorgen. Währenddessen schafft Amerika die lästigen Taliban einfach nach Kuba, auf eine Militärbasis, wohin abgesehen von der Visite des internationalen Roten Kreuzes, keine zivile Person auch nur einen Schritt tun darf. Die Gefangenen haben keinerlei Rechte, da die USA und allen voran Donald Rumsfeld

 (US-Verteidigungsminister) sie weder als Kriegs– noch als Strafgefangene anerkennen möchte und sie dadurch ihrer Meinung nach unter keine internationale Menschenrechtskonvention fallen. So werden die ehemaligen Taliban– und Al-Kaida-Kämpfer in Drahtkäfigen in Einzelhaft gehalten, bei kubanischer Hitze, vor den Mücken fast ungeschützt. Die Welt schreit auf, doch da die Amerikaner sich von niemandem etwas sagen lassen, und sogar den internationalen Gerichtshof für Menschenrechte ablehnen solange dort auch Amerikaner verurteilt werden könnten, ist es wohl aussichtslos, dass hier irgendwelche Menschenrechte eingehalten werden. Und die amerikanische Bevölkerung fordert noch mehr Härte. „“Besauft euch und lasst Hunde in das Lager, die erledigen euer Problem“, so die Meinung eines US-Bürgers. Es sieht sehr nach einem Rachefeldzug und einem Kreuzzug der Amerikaner aus, wenn Sie den Islamisten die Bärte „aus hygienischen Gründen“ abschneiden. Die Gefangenen werden an den Füssen und Händen gefesselt, die Augen verbunden, vor dem Mund einen „Mundschutz“ und auf den Ohren einen „Ohrenschützer“ (siehe Fotos). Wo bleibt der von den USA angekündigte Krieg für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte?

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Moritz Morgenstern (11.Klasse)

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